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17.11. 2008 

Pressekonferenz in Dresden am 17. November

 

Schach als Schulfach findet immer mehr Zuspruch an den Schulen! Die Metastudie „Klüger durch Schach“ setzt neue Maßstäbe in der Schachforschung! Pünktlich zur Schacholympiade 2008 in Dresden informiert die Deutsche Schachstiftung über neue Entwicklungen im Bereich „Schach als Schulfach“. Wer mehr darüber wissen möchte, möge nach Dresden fahren. Hier erfährt man alles zum Thema Schulschach-Schulfach oder dazu, warum Kinder, die Schach spielen, höhere Leistungen erbringen.

 

  • Die Einführung eines neuen Schulfachs – wozu?
  • Warum sollte Schach mit dem 1. Grundschuljahr beginnen, und für welche Klassenstufen sollte es ein Schulfach sein?
  • Wie erklärt sich die Verbesserung des Lernverhaltens der Kinder und eine damit verbundene nachhaltige Verbesserung des Notendurchschnittes?
  • Wie erklären sich Schulleiter, Lehrer und Psychologen die Fortschritte im Sozialverhalten der Kinder?

 Antworten gibt es am 17. November 2008 in Dresden.

 

Kurz vorgestellt:
Dr. phil. habil. Marion Bönsch-Kauke, Privatdozentin in Berlin, lehrte Sozial-, Entwicklungs- und pädagogische Psychologie an der Humboldt-Universität Berlin, der Universität Leipzig und der Friedrich- Schiller-Universität Jena. Sie unterrichtete Spieltheorie am City College of the City University of New York, an der Burg Giebichenstein Hochschule für Kunst und Design Halle und wirkte in Erfinderschulen. Ihre Metastudie über das Wesen des Schachspiels ist ein Werk, welches an Dignität und Umfang seinesgleichen sucht. Hier sind alle relevanten Forschungen zum Thema Schach zusammengetragen und geben einen tiefgründigen Einblick in die wissenschaftliche Forschungen zu den Werten des Schachspiels.

 

Detlef Koch, Schachpädagoge und Mitglied des Stiftungsrats der Deutschen Schachstiftung, berichtet von seinen Erfahrungen, Beobachtungen und Erlebnissen im praktischen Unterricht mit Kindern der 1., 2. und 3. Jahrgangsstufe der Dom-Schule und der Schule Marli in Lübeck. Er beschreibt seine Beobachtungen im Hinblick auf die Veränderungen im Lern- und Sozialverhalten der Schüler.

 

08.11. 2008

Projekt Südtirol 
Im Schuljahr 2007/08 wurde an der Grundschule St. Georgen im Grundschulsprengel Bruneck der Schulversuch „Schulschach“ unter der Ägide der Schachakademie Südtirol (Meran) durchgeführt. Das Projekt wird fortgeführt - es darf auch weiterhin gelernt und gespielt werden.

 

Die pädagogischen Zielsetzungen sind:

  • die Entwicklung der Persönlichkeit,
  • Aufbau und Erweiterung der Sachkompetenz,
  • die erfolgreiche Auseinandersetzung  mit eigenen Stärken und Schwächen,
  • Steigerung des Durchhaltevermögens,
  • soziales Lernen,
  • Erlernen von Strategien etc.

Unter der fachkundigen Leitung und mit einem situationsorientierten Ansatz erzielte der Tiroler Landesmeister 2000, Alexander Wild, erstaunliche Ergebnisse. Sie sind in einem Evaluationspapier des Schulversuchs festgehalten.

 

Alexander Wild, Jahrgang 1960, hat  langjährige Erfahrung als Schachtrainer in Schulen und Vereinen in Südtirol. Seit 2003 widmet er sich ausschließlich dem Unterricht des Schulschach in Grundschulen. Er gewann im Jahre 2000 die Südtiroler Landesmeisterschaft, besitzt die 1.Nationale Kategorie und ist seit 1999 ein vom CONI - FSI anerkannter Jugendtrainer. Er arbeitet heute mit der Deutschen Schachstiftung zusammen, und seine Erfahrung ist für den Schulschachbereich von großem Wert.

 

 

12.08. 2008 

Schule Marli in Lübeck öffnet sich für Schachunterricht
Seit dem Ende der Sommerferien 2008 hat nun auch die Schule Marli begonnen den lehrplangebundenen Unterricht für die ersten Klassen einzuführen. Schulleiter Glaser ist begeistert und sieht den hohen erzieherischen Wert für die Schüler. In der Übergangsphase ist für die zweiten bis vierten Klassen eine Schach-AG eingerichtet worden, die auch durch den Fachlehrer für Schach betreut wird.

 

Hier eine persönliche Stellungsnahme des Schulleiters Herrn Glaser:


"Die Schule Marli ist eine Grundschule in Lübeck. In unserem Schulprogramm ist als ein Schwerpunkt unserer Arbeit sowohl die individuelle Förderung besonderer Begabungen als auch die Persönlichkeitsentwicklung der Kinder festgeschrieben. Da das Schachspiel nicht nur ein Spiel ist, sondern erwiesenermaßen auch die schulische Leistungsfähigkeit insgesamt steigert, ist die Einrichtung als Schulfach ein sinnvoller und wichtiger Beitrag zur Entwicklung der persönlichen Leistungsfähigkeit, ja der Persönlichkeit der Kinder insgesamt. Da wir nicht nur einige interessierte "Denksportler" erreichen wollen, sondern möglichst viele - auch schwächere Kinder - , beginnt ab dem Schuljahr 2008/09 der Schachunterricht an der Schule Marli als fest im Stundenplan eingerichtetes freiwilliges zusätzliches Schulfach. Wir danken der Deutschen Schachstiftung, die dieses möglich macht sowie unserem Schachlehrer, Herrn Detlef Koch, der den Unterricht mit großem Engagement durchführt."
A. Glaser, Schulleiter